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Berichte & Galerie » Erlebnisberichte

Erlebnisbericht von Stefan Czarnecki aus Bochum.
;-)
So jetzt sitze ich hier auf meinem Sofa und habe schweren Herzens den Dreck und
Staub von Korsika und der Provence von meiner BMW R1100S abgewaschen. Es viel
mir nicht Leicht aber ich habe ja immer noch die Erfahrung von 5000 Km im
rechten Handgelenk. Es begann ja eigentlich damit, dass ich mir zu Weihnachten
´99 ein neues Motorrad spendierte ( die selbstgemachten Geschenke sind
immer noch die Besten). Also musste es auch ein Urlaub mit ihr sein. Dank
Internet stieß ich auf den Seylerhof, die nette Leute zum mitfahren
suchten. Nach einer interessanten Webseite machte ich mich mit einem Bekannten
auf, an Ostern zur Eröffnung, mir den Hof und die Leute mal näher
anzuschauen. Luxemburg, ein Land wie aus einer Modelleisenbahnlandschaft und
der Seylerhof mit seiner Mannschaft sind allein schon eine Reise wert. Nachdem
ich dort schon viele nette Leute kennengelernt hatte, unter anderem Klaus, habe
ich mich spontan für die beiden Wochen Korsika + Provence entschieden. Das
Wochenende nach Ostern wurde noch ein Kennenlerntreffen angeboten, das ich nur
auf drängen von Klaus und der guten Stimmung bei Danielle und Uwe wegen,
besuchte. Aber es hatte sich wieder gelohnt und Klaus und ich
wollten gleich am 1.Mai nach Korsika aufbrechen, so wurde uns der Mund
wässrig gemacht. Nach kurzen Tourabsprachen trafen sich dann Kalle (der
Deichgraf) und Klaus (der Plattenfahrer) bei mir in Urbach zum Zwischenstop.
Angereist waren sie bei strahlendem Sonnenschein, aber als wir am nächsten
Morgen unsere Moppeds gerüstet hatten, begann es wie kann es auch anders
sein an zu Regnen. Also Regenkombi an und ab in sonnigere Gefilde nach La
Spezia zur Fähre. Nach 760Km, Regen bis in die Schweiz, Problemen mit
den verschiedenen Währungen (hoffentlich kommt bald der Euro),
Ungewissheiten an Mautstellen und mit einem guten Hunger auf Pizza und Wein
kamen wir als letzte am Hafen an. Nach kurzem Durchzählen und Volltanken
der Mopeds wurden noch die Tickets ohne Probleme abgeholt und dann ging es aus
Schiff. Das Abstellen und Vertauen war kein Hexenwerk und wir bekamen unsere 4
Mann Bordkabinen zugeteilt. Keine Luxuskabinen aber für eine Nacht und
Duschen gerade richtig. Vom Hunger geplagt fand sich noch eine kleine Gruppe
zusammen und auf den Geheiß von Uwe und Emil, die sich per SMS von
Korsika aus gemeldet hatten, wurde eine kleine Pizzeria per Taxi angesteuert.
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